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Prototypen und Kleinserien im Kunststoffsektor: Welche Merkmale definieren einen guten Lieferanten?

by Julian Stopper

Im Internet finden sich unzählige B2B-Plattformen zum Vergleich von Lieferanten aus den diversen Sektoren der Industrie. Anhand bestimmter Merkmale werden algorithmenbasierte, individuell auf den jeweiligen Suchantrag angepasste Ergebnisse binnen Sekunden präsentiert. Eine Auswahl aller Lieferanten deren Kompetenzen gewisse Überschneidungen mit den Suchbegriffen haben, werden als bestmögliche Optionen dargestellt. In diesem Blogbeitrag erfahren Sie, auf welche Details bei der Lieferantenauswahl geachtet werden muss, sodass Sie den optimalen Fertigungspartner für Ihr Produkt aus Kunststoff finden.

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Inhaltsverzeichnis: 

  1.  Stellen Sie bereits vor der ersten Anfrage die richtigen Fragen!
  2.  Hintsteiner Group: Der Komplettlieferant im Kunststoff- und Faserverbundsektor
  3.  Fazit: Zum Erfolg mit One-Stop-Shops

Stellen Sie bereits vor der ersten Anfrage die richtigen Fragen!

Entgegen der allgemeinen Meinung, können bereits vor der ersten Anfrage entscheidende Fehler passieren, welche zu einer nicht optimalen Lieferantenauswahl führen können. Die folgenden fünf Fragestellungen sollten beachtet werden, um den richtigen Produktionspartner aus den unzähligen Anbietern filtern zu können:

1. Kann der betrachtete Lieferant das benötigte Herstellungsverfahren anbieten?
Abhängig von der Stückzahl, der Bauteil- und Materialanforderung sowie der Zeitschiene gibt es unterschiedliche Verfahren zur Herstellung von Kunststoffteilen. Je mehr Informationen Sie dem Lieferanten bereits in der Anfrage zukommen lassen können, desto wahrscheinlicher kann das optimale Verfahren angeboten werden. Aufgrund der unterschiedlichen Anforderungen der Kunststoffteile, sollte im Vorhinein auf jeden Fall das passende Fertigungsverfahren ausgewählt werden, da jedes Verfahren seine spezifischen Vor- bzw. Nachteile hat. Der richtige Lieferant hat verschiedene Fertigungsverfahren in seinem Portfolio und kann Ihnen für Ihr Projekt das optimale Verfahren empfehlen und Sie dahingehend umfassend beraten. Den potentiellen Lieferanten frühzeitig in diese Entscheidung mit einzubeziehen kann somit entscheidende Vorteile für Sie als Kunden bringen.

hintsteiner-2020-schuerze-44 (1)Abbildung: Stoßfänger eines Sportwagens hergestellt mit dem RIM-Verfahren
 

2. Passen die angegebenen Lieferzeiten des Lieferanten in Ihre Projektplanung?
Je nach Verfahren ergeben sich beachtliche Unterschiede in den Projektlaufzeiten. Beachten Sie vorab, wie dringend Sie die Bauteile benötigen und ob der Lieferant den von Ihnen gewünschten Liefertermin einhalten kann. Während mit Prototypenverfahren wie beispielsweise dem Vakuumguss Lieferzeiten von ca. 3 Wochen nach Beauftragung realistisch sind, muss im Spritzguss mit etwa 8-10 Wochen kalkuliert werden.

3. Ist der Lieferant für die gewünschte Stückzahl ausgelegt bzw. hat dieser die entsprechenden Ressourcen zur Verfügung?
Die benötigte Gesamtstückzahl ist nicht nur bei der Definition des Herstellungsverfahrens relevant, sondern auch bei der Wahl des Lieferanten entscheidend. Nur weil Kunststoffspritzguss als Serienverfahren für große Stückzahlen bestens geeignet ist, ist nicht jeder Anbieter für hohe Stückzahlen ausgelegt. Ein Lieferant muss immer in der Lage sein, die benötigten Stückzahlen abdecken zu können. Zudem muss er über einen definierten Zeitraum für Ersatzteillieferungen verfügbar sein. Die nachträgliche Erhöhung der Stückzahlen führt dabei in vielen Fällen zu Problemen.

4. Stehen dem Lieferanten die benötigten Werkstoffe zur Verfügung?
Klären Sie mit dem Lieferanten vorab ab, ob dieser das von Ihnen gewünschte Material zur Verfügung hat, bzw. ob dieses überhaupt für die von Ihnen benötigten Bauteile vorteilhaft ist. Im besten Fall kann Sie der Lieferant über eine mögliche Alternative oder ein geeigneteres Material für Ihre Anwendung beraten, da das Material einen erheblichen Einfluss auf die Eigenschaften Ihres Kunststoffbauteils hat.

5. Kann Ihnen der Lieferant über die reine Produktion der Teile hinaus, auch die nötige Unterstützung als Konstruktions- und Entwicklungspartner anbieten?
Nicht zu unterschätzen sind die konstruktiven Herausforderungen, welche im Laufe der Projektabwicklung auf Sie zukommen könnten. Da das Design ausschlaggebend für die Bauteilequalität und die Funktion Ihres Bauteils ist, sollte dies unbedingt beachtet werden. Ein Produktionspartner, der Ihnen auch in Hinblick auf die Bauteilkonstruktion und das Bauteildesign unterstützend zur Seite stehen kann, birgt wesentliche Vorteile für Ihr Projekt. Sogenannte One-Stop-Shop-Anbieter können Ihnen in allen Bereichen der Projektphase, von der Konstruktion und Entwicklung über die Fertigung erster Prototypen bis hin zur Serienfertigung, unterstützend zur Seite stehen.
Ein Lieferant, der technologieübergreifendes Know-How im Kunststoffsektor anbieten kann, wird Sie in ganzer Linie unterstützen können und Ihnen das optimale Herstellungsverfahren individuell angepasst an die von Ihnen definierten Anforderungen vorschlagen können.

hintsteiner-final-13 (2)Abbildung: Vom Engineering bis zur Serienproduktion - Bei Hintsteiner gibt es alles aus einer Hand!
 

Hintsteiner Group: Der Komplettlieferant im Kunststoff- und Faserverbundsektor

Die Hintsteiner Group, mit über 40 Jahren Unternehmenstradition, kann Sie durch das technologieübergreifende Know-How in der Entwicklung und Fertigung von hochqualitativen Carbon- & Kunststoffteilen bei Ihrem Projekt von der Konstruktion bis hin zur Bauteilefertigung unterstützen. Durch die verschiedenen Verfahren, welche die Hintsteiner Group anbietet, werden Sie bestmöglich beraten. Unser Spektrum beinhaltet folgende Technologien: CNC, SLA/SLS, RIM, Vakuumguss, Spritzguss, Blasformen, Tiefziehen, Silikonformschläuche sowie das Prepreg-Autoklav-Verfahren, SMC und RTM. Mit langjähriger Erfahrungen in den Bereichen Automotive, Sicherheitstechnik, Motorsport und Industrie kann die Hintsteiner Group auf ein breites Spektrum an Wissen und Know-How zurückgreifen und in allen Stadien der Projektphase als starker Partner auftreten kann. 

Eine Kernkompetenz der Hintsteiner Group ist die hervorragende Kundenberatung gepaart mit einem breiten Technologieportfolio und dem enormen Wissenspotential aus über 40 Jahren Erfahrung. Dieses gebündelte Wissen steht jedem Kunden frei zur Verfügung denn: Wissen will geteilt werden! Dies macht es somit auch möglich, innerhalb kurzer Zeit qualitativ hochwertige Bauteile in unterschiedlichen Technologien fertigen zu können. Die Tatsache, dass sowohl Konstruktion/Entwicklung und die Prototypen- und Kleinserienfertigung unter einem Dach geschehen, gewährleistet enormes Potential für Kunden. Kurze Entscheidungswege, perfekt funktionierende Kommunikation zwischen den Abteilungen, Wissenstransfer ausschließlich zwischen zwei Parteien, sind nur ein Auszug an ausschlaggebenden Faktoren welche einen Komplettlieferanten, im Vergleich zu anderen, aus der Masse hervorragen lassen.

Hintsteiner_Spritzgusswerkzeug_002-1Abbildung: Das Technologieportfolio reicht vom CNC-Werkzeugbau über den Vakuumguss bis hin zum Spritzguss.

Fazit: Zum Erfolg mit One-Stop-Shops

Den richtigen Lieferanten zu finden, ist wahrlich keine einfache Aufgabe, deswegen lohnt es sich, ausreichend Zeit einzuplanen. Um Zeit und Kosten zu sparen, ist es natürlich von Vorteil einen Lieferanten zu wählen, der Sie von der Konstruktion bis zur Bauteilfertigung unterstützen kann. Vertrauen und Erfahrung spielen bei der Lieferantenfindung eine entscheidende Rolle. Bei der Hintsteiner Group können Sie sich darauf verlassen, dass Ihre Aufträge mit äußerster Präzision, Priorität und Handschlagqualität ausgeführt werden. Gemäß dem Unternehmensgrundsatz „We are pushing the limits“ werden nicht selten die Grenzen des Machbaren gesprengt.

kunststofftechnik carbontechnik konstruktion

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