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Hightech-Luftführungen zum Soldatenschutz

Im Sicherheitsmagazin FAKTEN werden fundierte Informationen zum Thema „Sicherheit in Österreich“ vermittelt. Die letzte Ausgabe davon widmete sich konkret der Verteidigungswirtschaft und der damit einhergehenden Wertschöpfung für heimische Betriebe. In Zusammenarbeit mit GENERAL DYNAMICS wurde zur Veranschaulichung der PANDUR Evo als Paradebeispiel herangezogen. Mehr als 200 österreichische Unternehmen sind nämlich am Entstehungsprozess des Sonderfahrzeugs von GD beteiligt. Auch Hintsteiner leistet dazu einen Beitrag in Form von innovativen Luftführungen aus Faserverbundwerkstoffen. Auf diese wurde in einem Beitrag auch näher eingegangen:

Hightech-Lüftungen zum Soldatenschutz
"Als Hightech-Unternehmen im Bereich der Kunststoff- und Carbontechnik ist die Hintsteiner Group mit Sitz im steirischen Mürzhofen auf die Entwicklung, Herstellung und Oberflächenveredelung von Prototypen und Kleinserien aus Faserverbundwerkstoffen und Kunststoffen spezialisiert. Für den PANDUR Evo produziert es die Luftführungen für den Klimakanal aus Faserverbundwerkstoffen: „Der Einsatz solcher Materialien begründet sich dabei durch mehrere Faktoren. Sie tragen neben dem enormen Potenzial der Gewichtsreduzierung auch zum zusätzlichen Schutz der Einsatzkräfte bei“, heißt es vonseiten des Unternehmens. Die eingesetzten Materialien würden Detonationen besser verkraften als andere Werkstoffe, „wodurch eine durch Explosionen ausgelöste Splitterbildung und dadurch entstehende zusätzliche Gefährdung der Soldatinnen und Soldaten vermieden wird“. Das international tätige Unternehmen arbeitete bereits früher an anderen GDELS-Projekten mit – und erwies sich als verlässlicher Partner."

Faserverbundwerkstoffe für Luftführungen
Faserverbundwerkstoffe eignen sich für solche Projekte vor allem, weil sie enormes Potential zur Massenreduktion mit sich bringen. Zudem tragen sie auch zum Schutz der Einsatzkräfte bei, weil sie Detonationen besser verkraften als herkömmliche Materialien. Die vergleichsweise einfache Realisierung von komplexen Bauteilgeometrien spricht ebenso für den Einsatz von Faserverbundwerkstoffen.
 

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Abbildung: Händischer Legeprozess der Faserverbund-Luftführungen

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Abbildung: Exemplarische Darstellung eines Luftkanals aus Faserverbundwerkstoffen