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AVL List GmbH

Technologieübergreifend zum Erfolg

Als innovationsgetriebenes Unternehmen mit Spezialisierung auf die Entwicklung von Antriebs- und Testsystemen sowie Instrumentierung für die Automobil- und Mobilitätsbranche ist die rasche Umsetzung von Prototypen für die AVL List GMBH, mit dem Headquarter in Graz, ein absolutes Muss.

Der technologieübergreifende Ansatz der HINTSTEINER Group kommt dieser Anforderung insofern entgegen, als er eine effiziente Herstellung im für die Produktphase jeweils passendsten und kosteneffizientesten Verfahren ermöglicht. So entstanden in der mittlerweile mehr als 10 Jahre währenden Zusammenarbeit schon zahlreiche Leichtbau-Prototypen und -Kleinserien, die höchsten Ansprüchen genügen.

Herr Michelitsch, welche Projekte realisieren Sie aktuell im Rahmen der Messgeräteentwicklung der AVL List GmbH mit der HINTSTEINER Group?

Die beiden aktuellen Projekte, in denen wir HINTSTEINER als Produktionspartner beigezogen haben, betrafen die Entwicklung von Leichtbau-Gehäusen bzw. einer Abdeckung mit hochfunktionellen Anforderungen für unsere modular aufgebauten Prüfstands- und Fahrzeugmesssysteme.

Dabei konnten wir einmal mehr vom technologisch breitgefächerten Beratungszugang profitieren, da die große Palette an Verfahren, in denen Prototypen und Kleinserien in-house gefertigt werden können, den Aktionsspielraum vergrößern und ein objektives Gegenüberstellen der Vor- und Nachteile der einzelnen Technologien ermöglicht.

Mit welchen Herausforderungen waren diese Projekte verbunden?

Im Falle der Entwicklung des Gehäuses standen wir vor der Herausforderung, ein wettbewerbsfähiges Herstellungsverfahren für ein Spritzgusswerkzeug und -bauteile zu definieren. Gelungen ist dieser Balanceakt zum einen durch die globale Aufstellung von HINTSTEINER, zum anderen aber auch durch den Einsatz eines dreistufigen Verfahrens: denn damit konnte die ersten Prototypen kostengünstig im CNC-Verfahren aus ABS gefertigt und anschließend als Vakuumguss erprobt werden, ehe es an die finale Spritzgusswerkzeug-Erstellung ging. Diese Vorgehensweise war die Basis, um eine effiziente und rasche Produktion sicherzustellen und gleichzeitig das Risiko einer späteren Werkzeugänderung zu reduzieren.

Bei der Fertigung der Abdeckung für das On-Board Messsystem standen wir zunächst vor der Herausforderung, ein Produktionsverfahren zu finden, das unseren spezifischen Anforderungen an Bauteilgeometrie, -steifigkeit und -gewicht bestmöglich erfüllen konnte. Indem wir die verschiedenen Technologien mit HINTSTEINER objektiv gegenüber stellten, wurde schnell deutlich, welches Verfahren unsere Bauteilanforderungen am besten erfüllen würde. Auf die Fertigung der ersten Prototypen aus Vollmaterial im CNC-Verfahren folgt nun die Produktion der Kleinserie in Prepreg-Autoklav-Technik.

Das Projekt vereint also klassische Verfahren der Kunststofffertigung mit Produktionsmethoden aus innovativen Faserverbundwerkstoffen. Wo sehen Sie hier die Vorteile?

Je mehr Verfahren bzw. Materialien zur Verfügung stehen, umso besser gelingt die Abstimmung auf die Anforderungen der jeweiligen Projektphase. In diesem Fall konnten wir durch die Fertigung der ersten Prototypen an der Portalfräse die Initialkosten und Fertigungszeiten sehr gering halten und rasch zu Rückmeldungen hinsichtlich Funktion, Optik und Haptik kommen, was für uns als innovationsgetriebenes Unternehmen enorm wichtig ist. Mit Blick auf unsere Anforderungen an Material, Gewicht, Bauteilsteifigkeit, Werkzeugkosten und geplanten Stückzahlen erwies sich die Kleinserienfertigung aus Carbon dann als beste Wahl.

Dass HINTSTEINER beide Kompetenzbereiche unter einem Dach vereint, erlaubt es uns, die für die jeweilige Projektphase ideale Lösung zu wählen – und zwar ohne Bedenken hinsichtlich zusätzlichem Schnittstellenmanagement.

Was schätzen Sie an der Zusammenarbeit mit dem Produktionsteam der HINTSTEINER Group besonders?

Neben dem angesprochenen Fertigungs-Know How und der Bandbreite an angebotenen Technologien sind vor allem kurze Produktionszeiten und das hohe Maß an Produktqualität hervorzuheben.

Die globale Ausrichtung der Hintsteiner Group ermöglicht ein sehr konkurrenzfähiges Kostenniveau und das Familienunternehmen ist dennoch sehr effizient in seinen Abläufen.

DI (FH) Martin Michelitsch ist Department Manager für den Bereich Device Platform Development innerhalb der Business Unit Measurement and Instrumentation der AVL LIST GmbH, Headquarter Graz.

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AVL (Anstalt für Verbrennungskraftmaschinen List) ist ein Unternehmen für die Entwicklung von Antriebssystemen sowie dazugehörende Simulation und Prüftechnik.

Das österreichische Unternehmen setzte im Jahr 2017 1,55 Milliarden Euro um. und beschäftigt weltweit mehr als 8600 Mitarbeiter.

Nähere Informationen: www.avl.com

Bei AVL werden integrierte und offene Entwicklungsplattformen entwickelt, die sofortigen Zugriff auf das gesamte Wissen und die Fähigkeiten von Simulations- und Testabteilungen innerhalb des Unternehmens ermöglicht.

Grundlage dafür ist die Vernetzung aller Elemente im Fahrzeugentwicklungsprozess - unabhängig von Werkzeugen oder Zulieferern.